Presse

BRD: Brinkmann will bei „pro“ wieder kräftiger mitmischen (NRW rechtsaußen, 16.01.2011)


Berlin/Köln – Der schwedische Unternehmer Patrik Brinkmann ist bei den rechtspopulistischen „pro“-Gruppierungen offenbar wieder ohne Einschränkungen mit im Boot. Und: Erstmals, seit er sich in der extremen Rechten der Bundesrepublik tummelt, will er offenbar nicht nur den Ratgeber im Hintergrund, Finanzier bzw. Kreditgeber spielen, sondern auch offizielle Funktionen übernehmen. …

„Pro“-Truppe startet „Massenmobilisierung“ für Kölner Demo (NRW rechtsaußen, 15.01.2011)


Köln – Die Namen von 26 Erstunterzeichnern finden sich unter dem Aufruf, mit dessen Veröffentlichung „pro NRW“ und „pro Köln“ die „Massenmobilisierung“ für ihre Demonstration am 7. Mai in Köln gestartet haben.
Überraschendes ist in der Liste nicht zu finden. Sie setzt sich aus Vertretern der verschiedenen „pro“-Gruppierungen, der „Republikaner“, der österreichischen FPÖ und des belgischen „Vlaams Belang“ zusammen. Hinzu kommen Repräsentanten von zwei kleinen Rechtsaußengruppen aus Deutschland sowie von drei Splitterparteien aus Frankreich und Spanien. …

FPÖ-Chef Strache beim „Marsch für die Freiheit“ (blick nach rechts, 14.01.2011)


Köln – Gewohnt vollmundig kündigen die rechtspopulistischen Gruppen „pro Köln“ und „pro NRW“ an, dass sie als „Gesamtzielmarke“ für ihre unter dem Titel „Marsch für die Freiheit“ angemeldete Demonstration am 7. Mai in Köln „rund 2000 Marschteilnehmer“ anvisieren. …

Die Anti-Sarrazin-Studie (ZEITonline, 07.1.2011)


Thilo Sarrazin behauptet gern, selbst seine schärfsten Kritiker zögen sein Zahlenmaterial nicht in Zweifel. Berliner Forscher machen die Gegenrechnung auf.

Minarette abschießen nun „auf deutsch“ (NETZ-GEGEN-NAZIS.DE, 06.01.2011)


Ideen haben die Rechtspopulisten aus dem deutschsprachigen Raum nicht gerade viele – deshalb müssen sie sich ständig selbst kopieren. So ist sich nun die Redaktion des vorgeblich „rechtsdemokratischen“ Blogs „Deutschlandecho“ nicht zu schade, erneut ein islamfeindliches Online-Spiel herauszugeben, das zuvor bereits die Schweizer SVP und die österreichische FPÖ verwendet haben. …

Jahresrückblick 2010: Erstarkende Rechtspopulisten und mehr Gewalt in Berlin (NETZ-GEGEN-NAZIS.DE, 21.12.2010)


Was geschah 2010 in Berlin im Zusammenhang mit Rechtsextremismus? Der Jahresrückblick berichtet von blockierten und ausgefallenen Demonstrationen – doch auch von steigender Gewaltbereitschaft und einer Zunahme des antimuslimischen Rassismus. …

Achse Berlin – Stockholm (Berlin rechtsaußen, 30.12.2010)


Berlins neueste rechtspopulistische Formation „Die Freiheit“ baut ihre Kontakte auf internationaler Ebene aus und sucht den Anschluss an einschlägige Partner in Schweden.
In der Vergangenheit suchten vor allem Neonazis aus Deutschland den Kontakt zu ihren schwedischen Gesinnungskameraden. …

Deutsch-schwedische Freundschaften (blick nach rechts, 28.12.2010)


Seit Jahrzehnten pflegen alte und junge Rechtsextremisten länderübergreifende Kontakte. Altbewährt sind gegenseitige Besuche bei Vorträgen, Demonstrationen und Konzerten, sie dienen der Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch. Relativ neu hingegen ist der Dialog zwischen rechtspopulistischen und islamfeindlichen Strukturen. …

Köln/Bonn: „Pro Deutschland“-Chef Rouhs sagt erst einmal nichts zu Mandatsverzicht in Köln (NRW rechtsaußen, 24.12.2010)


Köln/Berlin – Daheim im Rheinland drängen „Parteifreunde“ von „pro NRW“ und „pro Köln“ Manfred Rouhs, als Spitzenkandidat von „pro Deutschland“ bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin anzutreten und im Gegenzug seinen Sitz im Rat der Domstadt aufzugeben. Doch der so Bedrängte sagt zum Thema Stadtratsmandat öffentlich erst einmal nichts.. …

Einigendes Feindbild (blick nach rechts, 22.12.2010)


Zu einem islamfeindlichen Kongress in Paris haben sich Neonazis, Fußballhooligans, Kabylen, Antisemiten, rechtsorienierte Juden, eine frühere Wegbegleiterin von Simone de Beauvoir, Vertreter der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei sowie der deutschen „Freiheit“ zusammengefunden. …

Antimuslimischer Kreuzzug durch Europa (Berlin rechtsaußen, 19.12.2010)


Noch verfügt die in Berlin beheimatete islamfeindlichen Partei “Die Freiheit” nicht einmal über eine Geschäftsstelle oder eine Telefonnummer, da touren deren Bundesvorsitzender René Stadtkewitz und andere Mitglieder schon durch die Welt und besuchen einen extrem rechten Kongress nach dem anderen.

Ende November besuchte René Stadtkewitz auf Einladung der antimuslimischen “Dänischen Volkspartei” einen Kongreß in Kopenhagen, an dem mit Jimmie Akesson auch der Vorsitzende der rassistischen “Schwedendemokraten” als Redner auftrat. …

Druck auf „pro Deutschland“-Chef wird stärker (NRW rechtsaußen, 16.12.2010)


Köln/Berlin – Der Druck auf den „pro Deutschland“-Vorsitzenden und „pro Köln“-Ratsherrn Manfred Rouhs, sich politisch auf den Antritt zur Berliner Abgeordnetenhauswahl zu konzentrieren und sein Stadtratsmandat in der Domstadt abzugeben, verstärkt sich.

Nachdem Rouhs bislang nur bei Sitzungen hinter verschlossenen Türen und auf einer „pro“-nahen Internetplattform* zum Mandatsverzicht gedrängt worden war, meldete sich heute der „pro Köln“- und „pro NRW“-Vorsitzende Markus Beisicht öffentlich zu Wort. …

Brinkmann will „verantwortliche Rolle spielen“ (blick nach rechts, 15.12.2010)


Berlin – Der schwedische Unternehmer Patrik Brinkmann kann sich nun doch wieder vorstellen, für „pro Deutschland“ im Wahlkampf für das Berliner Abgeordnetenhaus aktiv zu werden. …

„Die Freiheit“ auf NRW-Kurs (NRW rechtsaußen, 15.12.2010)


Der Sinn der angeblichen Abkehr vom Antisemitismus im neuen rechten Lager und die Hinwendung zum Kulturrassismus erschloss sich in dem Redebeitrag vom Parteivize Marc Doll: Nach ausführlichen demografischen Erläuterungen der Notwendigkeit von Fortpflanzungsquotientensteigerung „zum Volkserhalt“ mit Verweisen auf Sarrazin forderte der Ex-CDUler die Errichtung einer „Leitkultur“ und beklagte den angeblich immer noch in Deutschland herrschenden „Schuldkult“, der den „gesunden Patriotismus“ unterbinde. Mit ausdrücklichem Verweis darauf, dass „unsere israelischen Freunde das auch so sehen“, versuchte er seine Positionierungen moralisch zu unterfüttern. …

„Kampfansage an die rechtspopulistische Konkurrenz“ (blick nach rechts, 15.12.2010)


Die neue Partei „Die Freiheit“ will bundesweit auftreten und geht auf Konfrontationskurs zur „pro“-Bewegung. (von Alexander Häusler)

„Die meisten Mitglieder unserer Partei in absoluten Zahlen haben wir in NRW“, verkündete der Parteichef Rene Stadtkewitz bei der ersten Veranstaltung der rechtskonservativen und muslimfeindlichen Partei „Die Freiheit“ am Montagabend in Düsseldorf. Um die hundert Teilnehmer lauschten im angemieteten Saal des Air Hotels Wartburg den Reden der Parteispitze. …

Saftige Rechnung für „pro“ (blick nach rechts, 14.12.2010)


Köln – „Pro Köln“ muss exakt 33 775 Euro an die Stadt zahlen, weil die selbst ernannte „Bürgerbewegung“ es nach der Kommunalwahl 2009 versäumt hatte, zahlreiche ihrer Wahlplakate wieder abzuhängen. …

Ex-NPD-Stadtrat jetzt bei „pro“ (blick nach rechts, 10.12.2010)


Ennepetal – Der im vorigen Jahr für die NPD in den Ennepetaler Stadtrat gewählte Andre Hüsgen hat seinen Beitritt zu „pro NRW“ erklärt. …

Islamfeinde verabschieden „Jerusalemer Erklärung“ (blick nach rechts, 08.12.2010)


Israel (Ashkelon) – In der israelischen Stadt Ashkelon hat ein Treffen rechtspopulistischer Politiker aus Westeuropa stattgefunden. Vor Ort waren unter anderem die FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache, Andreas Mölzer, David Lasar und Hilmar Kabas, die belgischen Vlaams Belang-Politiker Filip Dewinter und Franck Creyelmans, Kent Ekeroth von den Schwedendemokraten sowie aus Deutschland Patrik Brinkmann (Unterstützer von „pro NRW“) und Rene Stadtkewitz („Die Freiheit“). …

Die neue rechte compact-Klasse (Berlin rechtsaußen, 08.12.2010)


Am 6. Dezember 2010 erschien die Erstausgabe des neuen Politikmagazins Compact. Chefredakteur des über den Kai Homilius Verlag vertriebenen Blattes ist der ehemalig linke Journalist Jürgen Elsässer. … Neben Jürgen Elsässer saßen auf dem Podium: Dieter Stein (Herausgeber der neurechten Wochenzeitung Junge Freiheit), Oliver Janich (Vorsitzender der Partei der Vernunft (PDV)), die rechte Rapperin Mia Herm alias Dee Ex und Sulaiman Wilms (Chefredakteur der Islamischen Zeitung). …

Rege Aktivitäten von „Die Freiheit“ (bvv.vdk-berlin.de, 06.12.2010)


Der Aufbau der neuen rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“ gewinnt zum Ende des Jahres enorm an Tempo: Während Sondierungsgespräche mit Sympathisant/innen in mehreren Bundesländern stattfinden, gründen sich Bezirksgruppen in Berlin. Auch auf dem internationalen Parkett ziehen Stadtkewitz und Co. ihre Kreise. …

Stadtkewitz/Partei „Die Freiheit“ und die Instrumentalisierung der Opfer des iranischen Regimes

„Notieren Sie sich diesen Namen: René Stadtkewitz.“ empfahl Ubaldo Villani Lubelli im heute veröffentlichten Interview einer italienischen Onlinezeitung mit Rene Stadtkewitz, Vorstandsmitglied der selbsternannten rechtspopulistischen und rassistischen „Bürgerbewegung Pax Europa“ und Mitbegründer der ebenfalls rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“. Die Frage „Ist das die neue Entwicklung in Deutschland?“ beantwortete er, zumindest für sich, gleich selbst. „Es ist der Politiker, der die deutsche Politik ändern könnte.“ Davon allerdings war Stadtkewitz nicht nur heute bei der Mahnwache seiner Partei vor der Iranischen Botschaft gegen die Hinrichtung von Sakineh Mohammadi Ashtiani noch genauso weit entfernt, wie von einer Umsetzung von „Freiheit“ und „Menschenrechten“ in seinem Parteiprogramm.

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(Fotos und mehr:
Berlin rechtsaußen)

Bart Debie, Ehrenmitglied bei Pro Köln und Freund von „Pro Deutschland“ vom extrem rechten Vlaams Belang entlassen (NRhZ, 25.11.2010)

Zuletzt war Bart Debie auch einer der Ehrengäste beim Bundesparteitag von „Pro Deutschland“ in Berlin.


Nach dem Absturz vom hoffnungsvollen Polizeioffizier zum vorbestraften Fitnesstrainer kommt jetzt die nächste Schraube in der Abwärtsspirale: nachdem Debie nebst Freundin auf ihren Facebook-Seiten die im Endstadium krebskranke ehemalige Vlaams Belang-Spitzenpolitikerin Marie-Rose Morel verhöhnt hatten und eine eine andere Deutung zulassende Erklärung sowie die Nachbearbeitung beider Facebookseiten beim Parteivorstand wohl nicht überzeugt hatten, gab der Parteivorstand heute die fristlose Kündigung bekannt. …

„Pro Berlin“ (bvv.vdk-berlin, Stand Nov. 2010)


Pro Berlin ist als Landesverband Teil der rechtspopulistischen Organisation Pro Deutschland, die sich selbst als „Bürgerbewegung“ bezeichnet, aber in ihrem Charakter und rechtlichem Status einer Partei entspricht. Die Gründung des Berliner Landesverbandes erfolgte im Juni 2010 mit Blick auf die Abgeordnetenhaus- und Kommunalwahlen im Jahr 2011 durch Funktionäre von Pro Deutschland. Es soll versucht werden, das vergleichsweise erfolgreiche Modell von Pro Köln aus Nordrhein-Westfalen nach Berlin zu exportieren. …

„Pro“ im Niederrhein und in Paris (blick nach rechts, 22.11.2010)


… Teilgenommen haben daran neben anderen der „pro-NRW“-Generalsekretär Markus Wiener und als „Ehrengast“ der extrem rechte Vlaams Belang-Politiker Frank Creyelmann, (Jg. 1961), Abgeordneter im flämischen Parlament. Bei der Regionalpartei „pro“ scheint man auf internationalen Flair zu setzen. So war Markus Wiener erst vor wenigen Tagen auf einer Konferenz in Paris mit Vertretern französischer rechtsextremer Splitterparteien, Nationalrevolutionären und Rassisten aufgetreten und hatte zu dem „Marsch für die Freiheit“ in Köln am 7. Mai nächsten Jahres eingeladen. …

Von „Pro Deutschland“ zur Jugendorganisation der „Freiheit“ (Berlin rechtsaußen, 11.11.2010)

Ehssan Khazaeli


„Generation Zukunft“ heißt die Jugendorganisation der neuen Rechtspartei „Die Freiheit“. Trotz Distanzierungen gegenüber der „Bürgerbewegung Pro Deutschland“ und der Ankündigung, keine ehemaligen Mitglieder aus extrem rechten Organisationen aufzunehmen, erhielt mit Ehssan Khazaeli ein ehemaliges Mitglied von „Pro Deutschland“ den Auftrag zum Aufbau der Jugendgruppe. … „

„The English Defence League – Successor of the BNP“ (Berlin rechtsaußen, 05.11.2010)

Europäische Vernetzung von rechtspopulistischen und rassistischen Organisationen:

„European Freedom Initiative“ – „Pax Europa“ – „politically incorrect“ - English Defence League (EDL)


By Nick Lowles from Searchlight (UK) for “Berlin rechtsaußen”.

The English Defence League (EDL) is a right wing social movement, organised around the football hooligan network and involved in direct action demonstrations. While it claims to just oppose Islamic extremism it targets the entire Muslim community and its actions deliberately seek to whip up tensions and violence between Muslim and non-Muslim communities. Its protests attracted hardcore fascists and racists and many have resulted in violence against the police and local Asians and it taps into the general Islamophobia within society which is both growing and mainstream.

„Man kann den Kampf der Kulturen auch herbeireden“ (Rita Süssmuth, Berliner Morgenpost, 05.11.2010)


Rita Süssmuth findet keinen Gefallen an der gegenwärtigen Integrationsdebatte. Sie kritisiert sowohl CSU-Chef Seehofer als auch Angela Merkel.

Wir erleben zurzeit einen Rückschritt in der Debatte, allerdings einen inszenierten. Da wird behauptet, die Integration sei gescheitert. Tatsache ist: Gescheitert ist die Nichtintegration. Wir haben uns insgesamt in den vergangenen Jahrzehnten zu wenig bis gar nicht um die Integration gekümmert. Erst seit wenigen Jahren legen wir Wert darauf, dass Kinder von Migranten Deutsch sprechen können, wenn sie in die Schule kommen. Erst seit Ende der neunziger Jahre machen wir überhaupt so etwas wie eine Integrationspolitik.

„Treffen der europäischen Islamfeinde“ (Berlin rechtsaußen, 01. 11. 2010)

Immer wieder versuchen rechtspopulistische und rassistische Organisationen eine Distanz zur extremen Rechten vorzutäuschen. Hier ein Beispiel der Realität vom Wochenende in Amsterdam.

„Während sich René Stadtkewitz in der Öffentlichkeit immer wieder von extremistischen Personen und Parteien distanziert, ist die „BPE“, für die er und sein stellvertretender Vorsitzender in der Partei „Die Freiheit“ Dr. Karl Schmitt wichtige Aushängeschilder sind, in ein europäisches Netzwerk antimuslimischer und rassistischer Gruppen eingebettet.“ („European Freedom Initiative“) „Die „EFI“ versteht sich als Dachverband von islamfeindlichen, rassistischen Bewegungen aus Westeuropa, dem unter anderem die „BPE“, das rassistische Weblog „Politically Incorrect“, die „Dutch Defence League“ und die berüchtigte extrem rechte „English Defence League“ angehören.“
„Mit Sabaditsch-Wolff … derzeit wegen Volksverhetzung angeklagte österreichischen „BPE“-Delegierte … dem deutschen Journalisten Michael Mannheimer, Alain Wagner aus Frankreich und Bert Jansen aus Holland waren gleich vier Redner in Amsterdam vertreten, die bereits am 3. Oktober auf einer Kundgebung der „Bürgerbewegung Pax Europa“ in Berlin auftraten.“

Weg durch den Kiez – „Pro Deutschland“ setzt auf Straßenwahlkampf (Berlin rechtsaußen, 31. 10. 2010)


Seit vergangenem Freitag existiert in Berlin der erste Kreisverband der „Bürgerbewegung Pro Deutschland“.

„Für fünf der sechs Neuköllner Wahlkreise wurden an diesem Abend die Kandidaten für das Abgeordnetenhaus gewählt, wobei Rouhs gleich zu Beginn feststellte, dass diese „keine realistische Chance“ haben im kommenden Jahr ins Landesparlament einzuziehen. … Für Rouhs ist der „Weg durch den Kiez“ ein elementarer Teil des Wahlkampfs, auch wenn kommunale Wahlerfolge – etwa von „Pro Köln“ – nicht ausreichten, um wirkliche Veränderungen zu erzielen. „Wir müssen in einen Landtag“, erklärte er dem überwiegend älteren männlichen Publikum.“ (Kandidaten: Gunter Picht (Wahlkreis 1), Bernd Stottmann (Wahlkreis 2), Arnold Bellack (Wahlkreis 3), Carsten Otto (Wahlkreis 4) und Hans-Joachim Stricker (Wahlkreis 5))

„Freiheit“-Partei gegründet (taz, 29. 10. 2010)


Der Ex-CDUler René Stadtkewitz geht mit eigener Anti-Islam-Partei an den Start. Die Gründung erfolgte Donnerstagabend in Mitte.

Zur Sitzung seien 52 Mitglieder erschienen, sagte Stadtkewitz der taz. Gegründet worden seien ein Bundes- und ein Berliner Landesverband. Beiden stehe Stadtkewitz vor.

„Pro Deutschland“ will in alle Berliner Rathäuser (Berliner Morgenpost, 30. 10. 2010)


Die rechtspopulistische „Bürgerbewegung Pro Deutschland“ will sich in ganz Berlin ausbreiten. In allen Bezirken will die rechte Partei Kreisverbände gründen – und rechnet sich auch Chancen für das Abgeordnetenhaus aus.

Der Auftakt am Freitagabend in Neukölln zeigte aber, dass „Pro Deutschland“ in Berlin mehr Kritiker als Unterstützer hat. Nur zwölf stimmberechtigte Parteimitglieder kamen zur Gründung des Kreisverbandes. Vor der Tür aber demonstrierten 250 Gegner der Rechtspopulisten, ebenso viele Polizeibeamte riegelten das Rathaus ab.

„Westerwelle hat Sarrazin den Weg bereitet“ (Süddeutsche Zeitung, 14.10.2010)


Islamfeindlichkeit und der Wunsch nach einem „Führer“: Sozialpsychologe Oliver Decker über wuchernde rechtsextreme Ansichten und unterschwelligen „Rassismus“ bei Horst Seehofer.

Oliver Decker lehrt Sozialpsychologie und Organisationspsychologie an der Universität Siegen sowie an der Philosophischen Fakultät der Universität Hannover. Decker ist einer der Autoren der Studie „Die Mitte in der Krise“, die er im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung angefertigt hat. Die Ergebnisse der Erhebung belegen, dass immer mehr Menschen in Deutschland zu rechtsextremen Ansichten neigen.

Presseschau zum Wochenende

2. Oktober 2010

Am ersten Oktober-Wochenende mit dem Tag der Deutschen Einheit haben die Organisatoren des Aktionsbündnisses „Rechtspopulismus stoppen“ viel zu tun. Gleich zwei rechtspopulistische Veranstaltungen werden zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit in Berlin stattfinden, und die Aktivisten planen dazu zwei Gegendemonstrationen. Für den 3. Oktober ruft die Vereinigung „Pro Deutschland“ auf dem Breitscheidplatz zu einer „Solidaritätsdemonstration für Thilo Sarrazin“ auf – auch wenn SPD-Mitglied Sarrazin sich von Zustimmung aus dem rechten Lager stets klar distanziert hat.

(Welt, 21.9.2010) (mehr…)

DIE ZEIT: „Geert Wilders: Ich, Retter des Abendlands“ (30.09.)

Der niederländische Populist Geert Wilders sieht sich als geistiges Oberhaupt einer globalen Allianz gegen den Islam. Am Wochenende tritt er in Berlin auf – zur Sicherheit an einem geheimen Ort.

aus: Die Zeit, Nr. 40, 30.09.2010

„Weg mit den Konservativen“ (Frankfurter Rundschau, 14.09.2010)


Wenn die Konservativen verschwänden, wäre das kein großer Verlust. In ihrer Verblendung beförderten sie Bildungsmisere und Ausländerverachtung.

Störungsmelder: „Islamgegner unter sich“ (10.09.2010)


Der aus der CDU ausgeschlossene „Islamkritiker“ René Stadtkewitz hat heute zur Pressekonferenz geladen. Thema: Gründung einer neuen Partei. Doch fand diese nicht wie ursprünglich geplant im Berliner Abgeordnetenhaus, sondern im Hinterzimmer eines gewöhnlichen Italieners gegenüber statt. An der Wand provisorisch befestigt, ein blaues Schild mit der Aufschrift „Die Freiheit – Partei für mehr Freiheit und Demokratie“. Dicht gedrängt warteten die Journalisten auf den entscheidenden Coup: Thilo Sarrazin? Necla Kelec? Fehlanzeige!

Aktuelle Presse zu Pro-Deutschland

Zeit online, 23. Juli, Die Krise der Nazis
NRW rechtsaußen, 23. Juli, B: Brinkmann will an neuer Rechts-Formation basteln
ND, 23. Juli, Neuer brauner Import in die Hauptstadt?
NRW rechtsaußen, 22. Juli, B/K: „Pro“-Wiener umwirbt den Berliner Ex-CDU-Politiker Stadtkewitz

Presse zum Bundesparteitag von „Pro Deutschland“

taz, 22. Juli, Grüppchenbildung am rechten Rand
Rote Fahne, 21. Juli, Aktiver Widerstand gegen Bundesparteitag von „Pro Deutschland“
NRhZ online, 21. Juli, „Pro Deutschland“ blamiert sich in Berlin
Zeit online, 20. Juli, Zwischen Rassismus, Protesten und einer Hochzeitsgesellschaft
ND, 20. Juli, Strafbarer Protestaufruf?
Märkische Oderzeitung, 19. Juli, Kritik an Polizeivorgehen bei Protesten gegen „Pro Deutschland“
3sat, 19. Juli, Protest gegen Rechts
Endstation Rechts, 19. Juli, Parteitag von Pro Deutschland in Berlin – Lob und Kritik am Polizeieinsatz
junge Welt>, 19. Juli, Kampf ums Rathaus
ND, 19. Juli, Kulturrassisten unter Polizeischutz
ND, 19. Juli, Pro meint Anti
scharf links, 19. Juli, Reinigung von braunem Dreck ist unerwünscht
Berliner Zeitung, 19. Juli, Demo gegen Rechts sorgt für Umsatz
Maik Baumgärtner, 19. Juli, Hetze gegen Migranten und Muslime
taz, 18. Juli, Die rechten Bettler
taz, 18. Juli, Parteitag mit Hindernissen
European Info Press, 18. Juli, Pro Deutschland-Parteitag: Proteste und Festnahmen
Zeit online, 18. Juli, Blockaden gegen Rechtspopulisten
Berliner Morgenpost, 18. Juli, Festnahmen bei Protest gegen „Pro Deutschland“
Welt online, 18. Juli, Sieben Festnahmen bei Demo gegen Rechtspopulisten
Berlin-magazin, 18. Juli, Demo vor dem Schöneberger Rathaus
Associated Press, 18. Juli, Friedlicher Protest gegen «Pro Deutschland» Wochenendzusammenfassung
Berliner Morgenpost, 18. Juli, Lautstarker Protest gegen „Pro Deutschland“
Nics Bloghaus II, 18. Juli, Video zum gestrigen Protest gegen pro Deutschland
dokumentationsarchiv, 18. Juli, „Pro Deutschland“ – Berliner demonstrieren gegen Rechtspopulisten
rbb, 17. Juli, Festnahmen bei Protesten gegen „Pro Deutschland“
ddp, 17. Juli, Demonstration gegen «Pro Deutschland»-Parteitag
Tagesspiegel, 17. Juli, Protest gegen rechte Populisten
Berliner Zeitung, 17. Juli, Demonstration gegen Pro Deutschland
junge Welt, 17. Juli, Blockaden organisiert
junge Welt, 17. Juli, Aufruf Berliner Antifaschisten

Presse im Vorfeld des Bundesparteitags von „Pro Deutschland“

Berliner Morgenpost, 16. Juli, Wie gefährlich ist „Pro Deutschland“ in Berlin?
ND, 16. Juli, Rechtspopulistische Camouflage
taz, 16. Juli, „Das ist Rechtsextremismus light“
Frankfurter Rundschau, 16. Juli, Hetzer organisieren sich
ND, 16. Juli, Breites Bündnis will Parteitag blockieren
hpd, 16. Juli, „Bürger müssen ihr Rathaus schützen dürfen“
Welt online, 16. Juni, Wowereit ruft zur Demonstration gegen Rechtspopulisten auf
berlin.business, 16. Juli, Wowereit ruft zu Protesten gegen «Pro Deutschland»-Parteitag auf
taz, 15. Juli, Blockaden sollen Rechte stoppen
Associated Press, 15. Juli, Bündnis will Parteitag von «Pro Deutschland» blockieren
rbb, 15. Juli, Protestaufruf gegen rechte Bürgerbewegung
BerlinOnline, 15. Juli, Proteste gegen Bundesparteitag von «Pro Deutschland» angekündigt
taz, 15. Juli, Blockaden-sollen-rechte-stoppen
Berliner Zeitung, 15. Juli, DGB ruft zu Protesten gegen Parteitag von «Pro Deutschland» auf
jungle world, 15. Juli, Stammtischgänger gegen die Apokalypse
dokumentationsarchiv, 14. Juli, »Pro Deutschland« ist unerwünscht
Bild, 14. Juli, SPD ruft zur Demonstration gegen Rechtspopulisten auf
BerlinOnline, 14. Juli, Proteste gegen Bundesparteitag von «Pro Deutschland» geplant
ND, 14. Juli, »Pro Deutschland« ist unerwünscht

Neues Deutschland vom 29.06.2010: „Extrem rechte Populisten zoffen sich“

Die Vorbereitungen für Proteste gegen den Bundesparteitag der extrem rechten Vereinigung »pro Deutschland« in Berlin laufen auf Hochtouren. »Wir planen einen Aktionstag am 15. Juli und wollen zum Parteitag am 17. Juli ganztägig vor dem Rathaus Schöneberg protestieren«, erklärt Dirk Stegemann von der Berliner VVN-BdA, die gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Antifa, Gewerkschaften und Parteien zur Demonstration gegen die antiislamischen Rechtspopulisten aufruft.

Artikel über „pro Deutschland“ im aktuellen „monitor“

Die „Anti-Berliner“ von rechts
Bürgerbewegung Pro Deutschland: Rassistische Mobilisierung zur Berliner Abgeordnetenhaus-Wahl 2011 hat begonnen.
Von Maik Baumgärtner und Ulli Jentsch (apabiz)

„In Sichtweite des Rathaus Schöneberg gründete sich am 5. Juni der Berliner Landesverband der BÜRGERBEWEGUNG PRO DEUTSCHLAND (PRO D). Nachdem der anti-muslimischen Truppe nach Presseveröffentlichungen der eigentliche Tagungsort in Berlin- Lichterfelde kurzfristig abgesagt wurde, fand das Gründungstreffen mit rund einem Dutzend Teilnehmern letztlich in einem Grill-Restaurant statt.
Die »Gruppe Berliner Bürger um den Unternehmer Patrik Brinkmann« wählte unter der Versammlungsleitung von MANFRED ROUHS fast ausschließlich altbekannte Gesichter in den neuen Landesvorstand. So besteht die »kleine, aber engagierte und mutige Keimzelle« nun aus GARY BEUTH (Vorsitzender), LARS SEIDENSTICKER (stellvertretender Vorsitzender, Landesgeschäftsführer), OLIVER ACKERMANN (Schatzmeister) und ANDREAS GRAUDIN (Schriftführer). Als Beisitzer fungieren MANFRED MÜLLER, MARCEL STAPKE und MICHAEL KUCHEROV.“

zum Weiterlesen und „monitor“-Bestellen:
www.apabiz.de