12. August „Familienfest“ der Partei „Die Freiheit“

12. August Die Freiheit Quelle: A. Linss
Eine Antwort auf das „Familienfest“ der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“

12. August 12. August2

Während man das erste der beiden Bilder (mittags) fast unkommentiert lassen kann, zeigt das zweite einige Charakteristika des „Rechtspopulismus“. Die Fragen bleiben entweder unbeantwortet oder es werden einfache Lösungen für nicht ursächlich analysierte, komplexe Probleme angeboten oder gesellschaftliche Probleme werden gleich ganz ethnisiert (s. insbesondere auch Plakate auf Bild 1). Zugleich werden Kinder und ihre Mimik (Bild 2) instrumentalisert, deren Eltern angeblich „Die Freiheit“ zu wählen beabsichtigen. Soll der dann folgende Zusatz unterstellen, wenn Eltern nicht „Die Freiheit“ wählen, lieben sie ihre Kinder nicht? Die Antwort darauf überlassen wir Ihnen selbst.
Das Bündnis „Rechtspopulismus stoppen“ war jedenfalls vor Ort und verteilte zur Aufklärung rings um dieses „Wahlkampf-Event“ innerhalb einer Stunde am späten Nachmittag 200 der Broschüren „Rechtspopulismus in Berlin- Rassismus als Bindeglied zwischen der „Mitte“ der Gesellschaft und Neonazismus“. Dass einem Teil der Abnehmer_innen die Partei „Die Freiheit“ gar nicht bekannt war, ist kein Grund zum Ausruhen, sondern Ansporn das Problembewußtsein für „Rechtspopulismus“ und seine Nutzer_innen und Vertreter_innen weiter zu schärfen. Nur so bleiben ihre „Familientreffen“ weiter interne Zusammenkünfte und Passant_innen fallen nicht auf pure populistische Stimmungsmache rein.