Mit Rassismus und Hetze Werbung für Die Freiheit?

Nach München-Westend u.a. auch im April dieses Jahres (089-gegen-rechts.de berichtete) werden nun auch die Einwohner_innen von Berlin Ziel der rassistischer Hetze in Form von Wahlwerbung durch ein selbsternanntes „Bündnis Deutschlands Zukunft“. Dieses angebliche Bündnis, für das Maria Frank presserechtlich verantwortlich zeichnet, ruft dazu auf, Die Freiheit zu wählen. Wer genau gemeint ist, kann nur vermutet werden. :
Maria Frank ist parteilose Rentnerin aus München, die bei der Bundstagwahl 2009 als Direktkandidatin im Wahlkreis München Süd angetreten ist und dort lediglich 0,4 % der Erststimmen erhalten hat.
Schon im September 2010 sind Flugblätter der rechten Splittergruppierung „Bündnis Deutschlands Zukunft“ mit dem Titel „Moslem go home“ in Berlin- Mitte aufgetaucht. In den uns von empörten Bürger_innen jetzt zugesandten aktuellen Flyern wird versucht mit homophoben Äußerungen Stimmung gegen Aidskranke zu machen und indirekt gleich noch mit der Panikmache vor einer angeblichen Bevölkerungsexplosion in den islamischen Ländern sowie einer heraufbeschworenen zunehmenden Vermehrung islamischer Großfamilien durch Kinder- und Wohngeld in Deutschland verbunden. Als Verursacher_innen werden dann „atheistische Prasser und islamische Abzocker“ mit ihren „Schmarotzergesetzen“ konstruiert. Neben den in rechten Kreisen gebräuchlichen herabwürdigenden und menschenverachtenden Formulierungen sowie der anschließenden Leugnung jedweder Aufbauleistung von Migrant_innen in Deutschland, durfte der bei Rechten und Rassist_innen so beliebte Verweis auf Sarrazins „Intelligenzdebatte“ nicht fehlen. Und das alles, um dann eine sogenannte katholische Moral einzufordern, die über die Wahl von Die Freiheit 2011 ins Berliner Abgeordnetenhaus gewährleistet werden soll. Man darf jedenfalls gespannt sein, welche Partei sich von dieser rassistischen Hetze beworben fühlt. Wir empfehlen, ab in den Müll mit diesen Flyern und einen Briefkastenaufkleber unseres Bündnisses als Schutz vor Material rechtspopulistischer und rassistischer Parteien anzubringen.