Instrumentalisierung des 17. Juni 1953 durch NPD und „Pro Deutschland“ mißlungen

Während die NPD- Provokation, trotz erneuter Zusammenarbeit von Neonazis mit der Berliner Polizei zur Verhinderung der viel beschworenen Zivilcourage, auf dem Rosa-Luxemburg-Platz durch die Gegenproteste regelrecht baden ging, sorgten bis zu 300 Protestierende für eine geschlossene Veranstaltung der Rechtspopulist_innen und Rassist_innen von „Pro Deutschland“ am Frankfurter Tor in Friedrichshain. Eingezäunt und umringt von Protesten war die Außenwirkung ihres „Wahlkampfauftaktes“ in Friedrichshain/ Kreuzberg gleich null. So blieb den ca. 40 Pro-Anhänger_innen nichts weiter übrig als sich selbst zu beklatschen und sich hinterher von der Berliner Polizei den Weg durch die Proteste zum U-Bahnhof bahnen zu lassen. Ein guter Auftakt für die geplanten Proteste gegen „Pro Deutschland“ am 30. Juni ab 16.00 Uhr vor und im Rathaus Kreuzberg. Danke an alle Beteiligten!
Pro Friedrichshain