„Ein Häufchen Verlierer“ (Bnr.de, 18.05.2011)

Berlin – Alexander Schlesinger, „pro Deutschland“-Kandidat bei der Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses und Mitglied des Landesvorstands, hat die Partei verlassen.

Schlesinger, der auch als Spitzenkandidat der selbst ernannten „Bürgerbewegung“ bei der Wahl der Bezirksverordnetenversammlung Mitte antreten sollte, begründete seinen Austritt mit einem „diktatorischen und selbstherrlichen, selbstverliebten Führungsstil des Landesvorsitzenden Lars Seidensticker“. Seit seiner Wahl versuche Seidensticker, „seinen kleinstädtisch beschränkten Erlebnishorizont auf die Gegebenheiten der Großstadt Berlin zu übertragen, vergisst jedoch dabei, dass er hier in einer Großstadt lebt, in der Menschen mit unterschiedlichsten Lebensentwürfen und Lebensstilen leben“. …