Islamfeindliche Bürgerbewegung schickt Kandidaten ins Rennen (tsp, 16.04.2011)


Bei der Eroberung der Hauptstadt soll vor allem die Allianz mit den Republikanern und der Deutschen Volks Union (DVU) helfen. So steht auf Platz sieben der Kandidatenliste Reinhard Haese, amtierender Landesvorsitzender der Republikaner. „Pro Deutschland gilt in den Medien noch als rechtspopulistisch“, sagt er. Das sei ein Vorteil – besser als rechtsextrem. Die Republikaner gelten als rechtsextrem. Beide Parteien wollten eng kooperieren, sagt Haese. … Ebenfalls auf der Liste und seit Freitagabend Schriftführer: Torsten Meyer aus Lichtenberg, bis vor Kurzem Landesvorsitzender der Berliner DVU. Spitzenkandidat Rouhs war früher ebenfalls Mitglied der „Republikaner“ sowie der „Deutschen Liga für Volk und Heimat“. Die Internetseite www.netz-gegen-nazis.de nennt „Pro Deutschland“ ein „Sammelbecken für Funktionäre gescheiterter rechter Kleinstparteien.“